Mannschaft Damen 2

Wir hatten viel Spaß, haben viel gelernt (volleyballtechnisch und auch sonst ;o)) und freuen uns jetzt auf die Saison 2018/2019.

Jede Menge Fotos im Fotoalbum - ein oder zwei Artikelchen zum Trainingslager gibt es hier "demnächst".

11 Spielerinnen der 2. Damen-Mannschaft des VC Liederbach und ihr Trainer Martin ließen das Volleyballjahr 2017 beim Weihnachtsbeachen "sandig ausklingen". Die Fotos zeigen ein paar Eindrücke der 2 lustigen Stunden. Vielen Dank an Lisa für die Beweisfotos.

 

Am ersten Heimspieltag der neuen Saison hatten die Damen 2 des VCL den VC Wiesbaden 8 und die TSG Oberbrechen zu Gast. Für uns alles neue Gegner, da wir in dieser Saison in die Westgruppe gerutscht waren. Für jedes Spiel stand Trainer Martin ein Kader von 12 Spielerinnen – wenn auch in wechselnder Besetzung – zur Verfügung. Eine gute Voraussetzung für einen Heimspieltag.

Leider setzten wir im Spiel nicht das um, was wir uns vorgenommen hatten. Es wurde im ersten Satz zunächst ein enges Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Bis zum 12:10 war unser Vorsprung nur gering. Dann gelang es uns, durch einige gute Angaben und Angriffsaktionen den Vorsprung über 15:11 auf 19:12 auszubauen. Das sah doch schon besser aus. Wir gewannen den Satz dann doch deutlich mit 25:15.

Wer nun gedacht hatte, dass es so weiter gehen würde, hatte sich getäuscht. Im zweiten Satz gelangen den Wiesbadener Mädels ihre Angaben immer besser und bei uns machte sich mal wieder die Annahmeschwäche breit. Dazu viele eigene Angabefehler und ehe wir uns versahen, was der Satz mit 13:25 verloren.

Für den dritten Satz tauschte Martin eine Angriffsreihe komplett aus. Nach einem leichten 0:4 Rückstand zum Satzbeginn, den wir dann aber konstant halten konnten, lief unser Spiel immer besser. Beim 8:8 hatten wir den Anschluss geschafft. Die Fehlerquote wurde deutlich reduziert und einige gute Block- und Angriffsaktionen ließen nun den Gegner wieder nervöser werden. Die leichte Führung von 10:9 verwandelten wir – vor allem auch durch die Angabenserien von Svenja und Paula – in einen deutlichen 25:11 Satzgewinn. Na also, geht doch.

Im vierten Satz gelang uns dann schnell eine 8:1 Führung, die wir sogar zu einem 15:5 ausbauen konnten. Das sollte doch nun zum Sieg reichen. Es schlichen sich dann wieder mehr Fehler ein, insbesondere die Kurzsicherung klappte an diesem Spieltag gar nicht. So kamen die Wiesbadenerinnen vor allem durch gute Lobs noch einmal auf 20:15 heran. Aber am Ende konnten wir diesem Satz mit 25:17 und damit das Spiel mit 3:1 für uns entscheiden. Ein wichtiger Sieg, auch wenn es kein schönes Spiel war.

Annika und Lena mussten leider bereits während des ersten Spiels weg, um noch zu arbeiten. Zum Glück konnte Melina nach ihrem Spiel bei den Damen 1 dann im zweiten Spiel bei uns dabei sein.

Das zweite Spiel begann leider gleich mit einem 0:7 Rückstand, da die Oberbrechenerinnen gleich von Beginn an starke Angaben machten. Auch im weiteren Verlauf des Satzes machte unser Gegner wenige Fehler, während wir zwar einige schöne Spielzüge hin bekamen, aber insgesamt zu harmlos agierten. So ging der Satz ziemlich schnell mit 11:25 verloren.

Der zweite Satz begann leider ähnlich. Schon nach kurzer Zeit stand es wieder 1:12. Oh weh. Das sah ja gar nicht gut für uns aus. Doch kann fingen wir an aufzuholen. Gute Angaben von Nuran und auch Paula waren der Grundstein dafür. Nun wurde der Gegner zu Fehlern gezwungen. Über 4:13, 8:14 und 10:15 kämpften wir uns heran. Uns gelangen nun immer mehrere Punkte in Folge, während Oberbrechen immer nur einen Punkt machte. Das sah doch schon besser aus. Und dann kam Jessi zur Angabe. Und sie legte eine ordentliche Serie hin. Bei 14:15 nahm der Gegner eine Auszeit. Doch das nützte nichts. Wir waren nun in Fahrt. Nun liefen auch die Spielzüge im Angriff. Die Oberbrechenerinnen wurden nervöser und wir machten noch etliche Punkte. Erst bei 19:15 gaben wir wieder einen Punkt ab. Das war die Wende in dem Satz, den wir mit 25:19 gewannen! Wer hätte das beim Stand von 1:12 gedacht. Es stand 1:1. Alles wieder offen.

Der dritte Satz verlief dann - nach einem Rückstand von 2.8, den wir gleich wieder auf 7:8 verkürzten – sehr ausgeglichen. Das war nun ein Volleyballspiel auf Augenhöhe. Keine der Mannschaften konnte sich wirklich absetzen. Bei 14:13 waren wir knapp vorne, dann bei 15:16 knapp zurück. Bis 20:20 lagen wir gleichauf. Dann gelangen den Oberbrechenerinnen drei Punkte in Folge: 20:23. Wir kämpften uns noch einmal auf 23:23 heran, aber dann ging der Satz doch knapp mit 23:25 verloren. Unsere Annahme und das Zuspiel waren oft zu ungenau, so dass der Angriffsabschluss nicht genug Druck hatte. Schade, in dem Satz wäre mehr drin gewesen.

Nun hieß es, den nächsten Satz zu gewinnen, um in den Tie-Break zu kommen. Wir begannen gut und gingen dieses Mal mit 9:2 in Führung. Doch anschließend ließen wir den Gegner durch zu viele eigene Fehler gleich wieder auf 9.8 heran kommen. Einige gute Angriffe und Blockaktionen brachten uns dann aber doch bis 17:12 einen deutlicheren Vorsprung. Den Vorsprung konnten wir auch bis zum Satzende halten. Das 25:20 bedeutete den 2:2 Satzausgleich. Tie-Break erreicht!

Ein 1:4 zu Beginn des 5. Satzes konnten wir zwar noch ausgleichen, aber dann liefen wir doch immer einem 2-3 Punkte Rückstand hinterher. Bei 9:10 kamen wir noch einmal heran, aber anschließend hatten wir wieder Probleme mit Annahme und Zuspiel, so dass wir nicht genügend Druck und Punkte machen konnten. So ging der Tie-Break mit 9:15 verloren. Immerhin hatten wir in diesem Spiel einen Punkt erkämpft.

Fazit: Immerhin 4 Punkte geholt. Es gibt noch viel zu tun, insbesondere in der Annahme, damit auch Zuspiel und Angriff besser laufen.

Am ersten Spieltag waren dabei: Annika, Christina, Claudia, Elisabeth, Jessi, Lena, Lisa, Melina, Nuran, Paula, Petra, Sigrid, Svenja, Yvonne und Trainer Martin

Die 2. Damen-Mannschaft des VC Liederbach war vom 1.-3. September im Trainingslager.

Hier schon mal die Fotos - ein Bericht von Lena wird noch nachgereicht.

An diesem Sonntag mussten wir in Frankfurt-Rödelheim antreten. Aufgrund von Krankheiten war unsere Besetzung etwas geringer als zuletzt, aber Petra kam extra von ihrer Brunch-Einladung zum Spiel (nochmals danke dafür), um uns zu unterstützen. Unser Ziel war es, mit Spaß ein gutes Spiel abzuliefern.

Und wir legten im ersten Satz gleich gut los. Eine starke Angabenserie von Nuran brachte uns die schnelle 9:2 Führung. Auch im weiteren Verlauf des Satzes zeigten wir ein gutes Zusammenspiel. Es wurde gerufen und gekämpft und so ging der Satz ungefährdet mit 25:10 an uns.

Der zweite Satz verlief deutlich ausgeglichener. Bis zum 10:10 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Uns unterliefen ein paar Fehler mehr als im ersten Satz und so stand es dann plötzlich 11:16. Doch wir konnten uns gleich wieder auf 16:16 heran kämpfen. Elisabeth und Svenja spielten manch unmöglichen Ball noch über das Netz. Die Führung wechselte von 16:18 nach 19:18. Doch dann stand es auf einmal 20:24. Satzbälle für die Frankfurterinnen. Petra, Claudia und Martin auf der Bank feuerten uns an. Jetzt nicht aufgeben. Wir machten den nächsten Punkt und Melina kam zur Angabe. Mit ihren druckvollen Aufschlägen machte sie einige direkte Punkte. 23:24 – die Frankfurterinnen nahmen eine Auszeit. Doch von der Unterbrechung ließen wir uns nicht beirren. Uns gelangen durch das wirklich gute Zusammenspiel auch die nächsten 3 Punkte. 26:24 – Satzgewinn. Der Jubel war jetzt schon fast so groß, wie bei einem Sieg.

Im dritten Satz zeigten wir zunächst bei den Angaben leichte Schwächen, weshalb wir immer einigen Punkten Rückstand hinterher laufen mussten. Aber unsere Annahme und Abwehr waren heute sehr viel besser als am letzten Wochenende und so hatten wir zum 11:11 den Ausgleich erreicht. Die Angaben kamen nun auch wieder druckvoll ins gegnerische Feld und dadurch hatten wir beim 18:14 erstmals 4 Punkte Vorsprung. Der Sieg kam näher. Die Frankfurterinnen kamen beim 18:20 zwar noch einmal bis auf 2 Punkte heran. Aber wir konnten gleich anschließend wieder auf 23:20 davon ziehen und den Satz am Ende mit 25:20 für uns entscheiden.

3:0, 3:0, 3:0!!!

Den Sieg bejubelten: Claudia, Elisabeth, Lisa, Melina, Nuran, Petra, Sigrid, Svenja und Trainer Martin.