Am letzten Spieltag vor Weihnachten ging es für die Damen 2 nach Bad Homburg. Die Mannschaft hat sich als Aufsteiger bisher sehr stark erwiesen und war vor dem Spieltag (punktgleich mit uns) Tabellenführer. Wir hatten also nichts zu verlieren.

Den ersten Satz begannen wir zunächst gut mit einer schnellen 6:0 Führung. Aber das drehte sich mit dem Wechsel des Aufschlags gleich zu einem 6:7. Auch im weiteren Verlauf des Satzes hatten wir wieder große Probleme mit der Annahme. Trotz etlicher Wechsel konnten wir unser Spiel nicht stabilisieren und der Satz ging sehr deutlich mit 12:25 verloren.

Mit frischem Schwung gingen wir in den zweiten Satz und diesmal klappte es deutlich besser. Die Annahme war stabiler. Durch Umstellung auf einen 3er Riegel oder auch mal einen 5er Riegel versuchten wir Aufschlag-Serien der Gegnerinnen zu verhindern. Der Block stand gut und die geübten „Lobs“ wurden erfolgreich eingesetzt. In der Sicherung wurde um die Bälle gekämpft und das Alles wurde mit einem 25:16 und dem Satzgewinn belohnt.

Im dritten Satz gerieten wir nie in Bedrängnis. Mit guten Longline-Angriffen und Blockaktionen machten wir viele Punkte zu einem ungefährdeten 25:9.

Auch der vierte Satz begann gut und wir konnten uns einen Vorsprung von 5-6 Punkten erarbeiten. Dann schlichen sich aber doch wieder ein paar Fehler ein. Die Annahme wackelte wieder etwas. So wurde es noch mal spannend. Aber am Ende konnten wir – mit einem Block zur richtigen Zeit – die wichtigen letzten Punkte zum 25:22 und damit zum 3:1 Sieg holen. Jubel!!!

Da die Bad Homburgerinnen das anschließende Spiel gegen die FTG mit 0:3 verloren, sind wir nun wieder Tabellenführer. Und da das nächste Spiel in unsere Runde erst Ende Januar stattfindet, dürfen wir mindestens so lange den „Platz an der Sonne“ genießen.

Es spielten: Alena, Isa, Maike, Marion, Nuran, Petra, Ricka, Sigrid und Svenja angefeuert von einigen treuen Fans.

Auch 2015 haben sich wieder 13 Spielerinnen und, nicht zu vergessen, Trainer Martin, nach Sensenstein bei Kassel verirrt, um ein gemeinsames Trainingswochenende zu verbringen. Den Muskelkater schon ahnend, versuchten sie den (sogar schon den Youngsters bekannten!) Stau auf der A5 zu umfahren.

 

 

 

Gerade angekommen und mit dem Abendessen im Magen, musste auch schon der Kopf angestrengt werden - Theorie stand an. Wiesooo??? Diese Frage hat sich vermutlich jeder gestellt und Martin fand einfach kein Ende.

Auch wenn wir alle abends, der Kopf rauchend, ins Bett kippten, sowie die Kalorien für das ganze Wochenende, in Form von Nurans legendärer Dattelcreme oder anderen „fiesen“ Knabbersachen und Süßigkeiten, aufgenommen waren. (Zu unserer Verteidigung muss gesagt werden, dass wir diese im Verlauf des Wochenendes auch wieder abtrainiert haben.)

Nach einem langen Abend und dem viel zu frühen Aufstehen (logische Folge), ging es, mit dem gewohnt leckeren Frühstück im Magen, am Samstag gleich in die Halle - Techniktraining stand auf dem Programm. Noch schnell die Mannschaftsfotos gemacht, bei der unser Gehirn, diesmal allerdings der kreative Teil, erneut beansprucht wurde.

Nach der Mittagspause ging es dann an das Umsetzen der Theorie des vorherigen Abends, welche uns doch recht gut gelang. (Der Abend hat sich also doch ausgezahlt!)

Anschließend durfte sich in Sauna oder Schwimmbad entspannt werden, damit auch das nächste Training wieder ein Erfolg wird.

Am Abend wurde, wie immer, gegrillt (wieso sollte man auch an guten Traditionen nicht festhalten?!). Es grillte Andrea, da unser üblicher Grillmeister Rudolf dieses Mal bedauerlicherweise nicht mitkommen konnte. Jedoch hat das Essen seeehhhr gut geschmeckt!!! (An dieser Stelle nochmal ein dickes Lob an Andrea, die Rudolf ernsthafte Konkurrenz macht.) Der Abend wurde sehr lustig und auch das Gehirn kam nicht zu kurz (auch wenn es nichts mit Volleyball zu tun hat): eine Einheit Gebärdensprache von Alena. So können wir uns nun auch ohne Worte super unterhalten!

Jedoch nicht alles lief reibungslos: Wo zum Teufel ist der Grillhüttenschlüssel???- Diese Frage rief Panik hervor. Nach langem Suchen mussten wir leider für diesen Abend aufgeben – der Schlüssel war unauffindbar. Vielleicht ist er ja in einer der Taschen gelandet? Sogar vor dem Mülleimer wurde nicht halt gemacht , wobei Ewa, todesmutig, einer Kröte die Freiheit schenkte.

Am Sonntagmorgen wurde dann weiter an der Technik gefeilt und natürlich auch gespielt. Auch hatten wir einen netten, kleinen, blinden Zuschauer: Eine Fledermaus, die leider keinen Ausgang fand.

Auch wurde am Morgen der Schlüssel wiedergefunden - der Verdacht hatte sich bestätigt: Der Schlüssel wurde von einem von uns – den wir nicht nennen werden - aus Versehen eingesteckt. Nachmittags wurde wieder gespielt und dann ging es nach leckerem Kaffee und Kuchen auch schon wieder nach Hause.

Ende gut, alles gut: Schlüssel gefunden, keine Verletzten und wir alle um Theorie und Gebärdensprache schlauer.

Insgesamt hat sich das Wochenende sehr gelohnt - wir haben viel gelernt und auch der Spaß kam nicht zu kurz...

(So wir hoffen das bringt Licht in die dunklen Erinnerungen, die die laaaange Zeit überstanden haben. Die beiden „Youngsters“ entschuldigen sich an dieser Stelle für die Verspätung!)

 

Dabei waren: Claudia, Petra, Ricka, Stef., Nuran, Alena, Melina, Isi, Andrea, Ewa, Sigrid, Svenja, Lisa und nicht zu vergessen Martin.

 

Hier einige Fotos, die Frank beim Spiel der 1. Damen-Mannschaft des VC Liederbach gegen die Damen 3 der TG Bad Soden am 14.11.15 gemacht hat.

 

 

Der klare 3:0 Sieg der 2. Damen-Mannschaft des VC Liederbach gegen die Damen der TGS Vorwärts Frankfurt am 22.11.15 führte dazu, dass die VCL-Damen auch weiterhin auf dem 1. Platz der Tabelle stehen ;o) Weiter so!!!!

Mit dabei waren unter der Leitung von Martin - Alena, Claudia, Isa, Lisa, Maike, Marion, Melina, Nuran, Petra, Svenja, Stef. und Rika.

Am 14.11. stand der dritte Spieltag in Bad Soden an. Aufgrund der geringen Mannschaftszahl fand der Spieltag, der als Heimspiel gezählt wird in Bad Soden statt:

Und schon wieder ist ein weiterer Spieltag vorbei und wir sind um eine Erinnerung reicher. Leider war es eine knappe Niederlage im dritten Satz mit 26:28 gegen das Team der Eintracht Frankfurt. Doch Spaß auf und außerhalb des Spielfeldes hatten wir zu 100 %. Naja und die ersten beiden Sätze, darüber muss man ja jetzt  nicht reden. Das vermiest nur die gute Laune. Alles in allem war der Spieltag, ein sehr schönes Ereignis.

Es spielten: Annika, Elisabeth, Hatice, Ilham, Lena, Lisa, Melina, Yvonne.