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Ende Saison 1997/98 - so ging es weiter |
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Die Saison 97/98 war zwar mit dem zweiten Tabellenplatz
sportlich sehr erfolgreich, am Ende der Saison gab es allerdings einen radikalen
Schnitt. Vier Spielerinnen wollten nicht mehr in der Mannschaft spielen,
eine Spielerin hat es nach Kassel verschlagen, eine Spielerin wurde schwanger
und der Trainer, der zwischenzeitlich nach Darmstadt gezogen war, wollte
lieber eine Mannschaft im Raum Darmstadt/Bergstraße trainieren. |
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So standen dann Anfang Mai fünf Spielerinnen
ohne Trainer da. Die verbliebenen Fünf: Bettina, Birgit, Hannelore,
Sandra und Ute unternahmen dann alles Mögliche, um weitere Spielerinnen
für die Mannschaft zu finden. Bekannte wurden angesprochen, Zettel
aufgehängt und auch das Höchster Kreisblatt konnte dazu gewonnen
werden, einen - tollen -
Artikel zu schreiben. Dieser
Artikel war eine super Werbung für uns und sprach einigeVolleyballerinnen
an. Bis auf Christine, die den Weg über Bettina zu uns fand, kamen alle
neuen Spielerinnen, Katja, Sabine, Antje, Ute und Gabi direkt oder
indirekt auf den Artikel hin zu uns. Andrea entschied sich, wieder zu spielen.
Somit sind wir nun Stand 8.9.1998 zu Zehnt, mit der Option Zwölf zu
werden, wenn Antje und Gabi sich entscheiden sollten, bei uns zu spielen.
Ach so, unser Trainer. Bettina 'steuerte' noch unseren neuen Trainer,
Dieter 'bei'. Dieter, bislang Spielertrainer
einer Mixed-Mannschaft wollte sich 'mal der Herausforderung stellen, eine
Damen-Mannschaft zu trainieren. Mit ihm wurde der Trainer gefunden, der die
nötigen Worte findet und Taten folgen läßt, um den 'Weiberhaufen'
aufzumischen. Stichwort: "Meine Damen, ... ich bin entsetzt !" |
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Die Stimmung ist gut und wir haben im Training viel
Spaß (wenn wir nicht gerade auf den Weichbodenmatten keuchen, was lt.
Dieters Vorstellung unsere Sprungkraft steigern soll).
Zwecks gegenseitigem Kennenlernen auf und ohne Spielfeld haben wir im Sommer
auf dem Turnier in Breuberg gespielt und
uns samt Anhang zum Grillen getroffen.
Bis zum Saisonbeginn am 26. September haben wir dann noch erfolgreich
zwei Saisonvorbereitungsturniere
gespielt. |
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Andrea, Antje, Bettina, Birgit,
Christine, Daniela, Gabi, Hannelore, Katja, Sabine, Sandra, Ute und Ute,
das waren dann die Namen der Spielerinnen der ersten Damen-Mannschaft des
VC Liederbach für die Saison 1998/99. Nicht zu vergessen natürlich
Dieter, der "Schäfchen-Hüter"
des munteren Dutzends. Zur Mannschaft gehören außerdem noch Christiane
und Gitana, die für die Saison eine 'Auszeit' genommen haben. |
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Die neue Mannschaft hat viel spielerisches Potential,
das 'Miteinander Spielen' der zur Hälfte völlig neuen Mannschaft
steht nun im Vordergrund. Saisonziel ist es, eine homogene Mannschaft
zu werden und natürlich, so viele Spiele wie möglich zu
gewinnen. |
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Die Saison 98/99 läuft gut, nach der
Hinrunde sind wir Tabellendritte und
haben weiterhin viel Spaß. Dieter hat die Weichbodenmatten inzwischen
aufgegeben. Es gibt ja noch so viel, was bei uns trainiert werden kann. In
jedem Spiel zeigen wir andere Schwächen, die dann behoben werden
müssen. Besonders beliebt ist das 'Nicht-Rufen' in der Annahme, dem
Dieter jetzt dadurch begegnet, daß er droht, die Spielerin, die nicht
ruft, auszuwechseln. Da wir ja alle immer lieber selbst spielen wollen als
unseren Mitspielerinnen den Vorzug zu lassen, haben wir deshalb - bislang
- immer entsprechend auf die Drohung reagiert. Jedoch muß sie
immer ausgesprochen werden, sonst klappt das nicht. |
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In der Rückrunde haben wir uns dann noch gesteigert,
nur ein Spiel verloren und die Saison als Tabellenzweite abgeschlossen.
Teilweise haben wir die Spiele bzw. Sätze zwar nur knapp gewonnen,
aber das spricht für unsere Nervenstärke. Schließlich sind
wir es gewöhnt, Spiele in fünf Sätzen oder Sätze mit
17:16 zu gewinnen. Die Stimmung ist weiterhin gut und das Catering zu und
nach den Spielen immer besser.
Nun warten wir auf das Relegationsturnier am 8. Mai, wo die
Aufstiegsreihenfolge der Nachrücker die Bezirksliga ausgespielt
wird, wie es so schön heißt. |
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Ja, das Relegationsturnier haben wir dann auch klar
und deutlich gewonnen; trotz oder wegen Dieters Abwesenheit je nachdem wie
frau die Sache betrachtet. Dieter hatte seine Urlaubsplanung in der
Saison nicht so ganz im Griff und weilte zu dem Zeitpunkt im Urlaub
in Kolumbien. Unser Trainer war auf alle Fälle ganz stolz auf seine
Schäfchen, die "eine verdammt gute Saisonleistung vollbracht haben".
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Nun warten wir auf den 16. Juni der
Spielklassenversammlung, dem frühestmöglichen Termin zu dem wir
eine Info, daß es mit dem Aufstieg noch geklappt hat, bekommen
können. Wenn nicht, bestehen noch bis Anfang August Chancen,
aufzusteigen.
Bei der Mannschaft sieht es gut aus, alle haben viel Spaß und fühlen
sich wohl in der Mannschaft; der Teamgeist ist super. Bis auf Sandra, die
sich beruflich in Richtung München verändert und Andrea, die
Mutterfreuden entgegensieht, bleiben alle aktiven Spielerinnen. Verstärken
konnten wir uns noch mit einer weiteren erfahrenen Zuspielerin, Sabine und
auch unser Angriff wird durch Daniela und - so hoffen wir - Andrea
verstärkt.
Dreizehn aktive und zwei 'inaktive' Schäfchen, da lachen das Herz und
der Magen unseres "Hirten". Er denkt schon über die Auswahlkriterien
für die Spiele der nächsten Saison nach. Momentan er Stand: Die
sechs Spielerinnen, die den besten Kuchen zum Spiel mitgebracht haben. |
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Die Rückrunde begann heftig für uns. Im
ersten Spiel die Tabellenzweiten, die Damen vom TV Okriftel und daß
auch noch ohne unseren beim Skifahren weilenden Trainer. Aber wir haben das
Spiel haarscharf gewonnen, danach die ausgeschwitzten
Kalorien durch leckere Lasagne wieder aufgefuttert und vergeblich auf den
Anruf unseres Trainers gewartet, den wir stolz über unseren Sieg informieren
wollten. Sabine hatte der Spieltag und/oder das Essen danach so gut gefallen,
daß sie sich entschloß, häufiger mit uns zu spielen und
nicht nur zu trainieren. Am achten Spieltag waren dann die bis dahin noch
ungeschlagenen Niederjosbacherinnen die Gegner. Je länger das Spiel
dauerte, desto besser kamen wir ins Spiel und schlugen
sie im Tiebreak dann ziemlich locker, nicht zuletzt dank der fabelhaften
Unterstützung unserer Fans. Jetzt fingen wir an, an einen möglichen
Aufstieg über die Relegation zu glauben, wo es so gut lief. Im
nächsten Spiel lief dann prompt gar nichts und wir
verloren völlig unnötig gegen die ebenfalls
schlecht spielenden Flörsheimerinnen. Vielleicht weil uns die Niederlage
so peinlich war- wer weiß, auf jeden Fall rissen wir uns danach zusammen
und waren wieder hochmotiviert. Trotzdem ging das
nächste Spiel fast ebenfalls verloren,
aber dieses Mal ging es auf Dieter's Kappe, da er nur Augen für die
Mousse au chocolat hatte und aus Sicht seiner Frauen falsch handelte, was
wir ihm natürlich unmißverständlich klar machten. Danach
ging es dann ohne Probleme weiter und wir gewannen an den letzten beiden
Spieltagen die Spiele gegen Niederseelbach,
Hochheim und Wiesbaden. Schön war es dabei,
daß unser Dieter - mal wieder im Skiurlaub weilend - schaffte,
zum zweiten Spiel und Feier der Vizemeisterschaft da zu sein. Und was war
unser Trainer stolz auf "seine Schäfchen". |
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Die Vizemeister der Kreisliga Mitte in der Saison 98/99:
Antje, Bettina, Birgit, Christine, Daniela, Gabi, Hannelore, Katja, Sabine,
Sandra, Ute und Ute, mit Trainer Dieter |
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Als Vizemeister waren wir dann berechtigt - wie im
Vorjahr - am Relegationsturnier um den Aufstieg in die Bezirksliga
teilzunehmen. |
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Bei der von Katja und Ute V. organisierten Geburtstags-
und Saisonabschlußfeier gab's richtig was zu feiern. Die Mannschaft
hatte am letzten Spieltag zwei klare 3:0 Heimspielerfolge errungen
und war mit nur drei Saisonniederlagen Vizemeister der Kreisliga Mitte
geworden. Daß das Saisonziel "Platz im Mittelfeld" glatt verfehlt wurde,
störte da verständlicherweise niemanden. Die Stimmung war super
und nicht nur angesichts des Mottos "Cocktailparty" versprach es ein
feuchtfröhlicher Abend zu werden. |
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Die Stimmung war super
und nicht nur angesichts des Mottos "Cocktailparty"
versprach es ein feuchtfröhlicher Abend zu werden. |
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Es kamen auch bislang unerkannte Talente und Neigungen
zutage. Die "Lämmchen" der Mannschaft, Antje und Gabi betätigten
sich mit viel Energie und Kreativität als Barmixer.
Einer der Höhepunkte war der 'Frostschutz-Cocktail' für Dieter
(er hat ihn überlebt), von dem noch lange gesprochen werden wird. |
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Sehr beliebt war auch der Capirinha, wie man man
bei Katja und Stefan sehen kann.
Die Mengenverhältnisse stimmten nicht ganz, aber das machte nichts,
ganz im Gegenteil. |
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Um Mitternacht gab es dann noch Ute's Geburtstag zu
feiern. |
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Den Geburtstagskuchen
zierte - wie soll es anders sein - ein Schäfchen. |
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Es wird nicht die letzte Cocktailparty der
Damen-Mannschaft gewesen sein, so viel Spaß wie wir hatten. Wir spielen
daher mit dem Gedanken, das sommerliche Grillen mit einer Cocktailparty zu
verbinden. Antje hat bereits versprochen, dann mit Servierschürzchen,
die Cocktails zu servieren.
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Die erste Damen-Mannschaft hat das am 8. Mai in
Liederbach stattfindende Relegationsturnier zur Ermittlung der Nachrücker
in die Bezirksliga mit zwei Siegen klar gewonnen. Ob der Aufstieg klappt,
wird sich jedoch frühestens zur am 16. Juni stattfindenden
Spielklassenversammlung entscheiden. |
Im ersten Spiel waren die Damen vom VC Goldener Grund
die Gegnerinnen, stark im Block und in der Abwehr. Die hochmotivierten
Liederbacherinnen begannen ungewohnt konzentriert und gewannen die ersten
beiden Sätze mit 15:12 und 17:16. Im dritten Satz machten die
Liederbacherinnen nicht mehr genug Druck und so daß die Gegnerinnen
wieder mehr ins Spiel kamen, so daß sie diesen Satz mit 15:5 gewannen.
Im vierten Satz ließen die Liederbacherinnen aber nichts mehr anbrennen,
gewannen den Satz mit 15:5.
Die Damen des TV Oberstedten waren im zweiten Spiel die Gegnerinnen, eine
noch junge, spielstarke Mannschaft. Im ersten Satz waren die Liederbacherinnen
schneller im Spiel und gewannen den Satz zügig ind klar mit 15:7. Im
zweiten Satz kamen die Oberstedtenerinnen dann aber doch gut ins Spiel und
gewannen ihn ihrerseits klar mit 15:6. Im dritten und vierten Satz stimmte
die Abstimmung im Liederbacher Spiel wieder und die Sätze wurden durch
druckvolles, variables Angriffsspiel widerum klar mit 15:2 und 15:9 gewonnen.
Nach den zwei gewonnenen Spielen war der Jubel bei den Spielerinnen der ersten
Damen-Mannschaft: Antje, Bettina, Birgit, Christine, Gabi, Hannelore Katja,
Sabine, Ute und Ute, groß. Und die Frauen hatten allen Grund zur Freude,
sie hatten gut gespielt. Bei der Leistung kann die Mannschaft auch locker
in der Bezirksliga mitspielen. Aber noch heißt es abwarten ...
An dieser Stelle auch vielen Dank an Euch Alle, die Ihr so zahlreich
gestern gekommen seid, um uns zu unterstützen. Wir haben uns sehr
darüber gefreut - auch, daß unsere beiden "Mütter" Andrea
und Gitana vorbeischauten. Insbesondere fanden wir es super, daß unsere
"neuen" Spielerinnen, Sabine und Daniela, uns die ganze Zeit von der Bank
aus unterstützten. |
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