Am vergangenen Sonntag traten die Liederbacher Mixedspielerinnen und -spieler zum nächsten Spieltag in Wiesbaden an. Wie immer wurde in Turnierform gespielt und es standen vier Spiele über je zwei Sätze an.

Der Start am Sonntagmorgen verlief denkbar schlecht. Gegen die starken Volleyteufel aus Gravenbruch kamen die VCLer so gar nicht ins Spiel und machten es dem Gegner mit vielen eigenen Fehlern sehr leicht. Mit einem indiskutablen 13:25 und 9:25 ging das Spiel an die Volleyteufel.

Umso besser, dass im zweiten Spiel mit Lorsbach ein vermeintlich schwächerer Gegner wartete.

Und tatsächlich gingen die Liederbacherinnen und Liederbacher schnell in Führung und erarbeiteten sich einen komfortablen Vorsprung. Alle Spielteile funktionierten weit besser als im ersten Spiel, vor allem war die Annahme endlich stabil, die Grundlage eines jeden guten Spielzugs. Am Ende des zweiten Satzes schlichen sich angesichts des hohen Vorsprungs doch wieder einige Flüchtigkeitsfehler ein, aber am Ende stand ein klares 25:10 und 25:19 an der Tafel.

Der dritte Gegner des Tages hieß SSV Bornheim. Die Frankfurter hatten eine starke Mannschaft am Start und gingen zunächst in Führung. Mit einer konzentrierten Leistung konnten die VCLer dann aber Punkt um Punkt aufholen und gingen nach einer guten Aufschlagserie zur Mitte des Satzes in Führung. Diese hielten sie bis zum 25:22 Satzgewinn. Im zweiten Satz häuften sich dann wieder die Fehler und Bornheim konnte sich einen Vorsprung erarbeiten. Leider gelang es dieses Mal nicht, den Satz noch zu drehen und Bornheim gewann 21:25. Das Unentschieden geht in Ordnung.

Im abschließenden Spiel gegen Altenhain sollte noch einmal ein Sieg her. Spiele gegen Altenhain gestalten sich immer schwierig, da man auf eine sehr gute Abwehr trifft, die beschäftig werden will. Es entwickelten sich viele lange Ballwechsel, bei denen erst der dritte oder vierte Angriff zum Erfolg führte. Am Ende behielten die Liederbacherinnen und Liederbacher aber die Oberhand und gewannen 25:21 und 25:15.

Am Ende waren die VCLer mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage zufrieden. Da man mit nur sieben (bzw. ab dem dritten Spiel nur sechs) Leuten angetreten war, war einfach nicht viel mehr drin gewesen. Vielen Dank an Markus, der trotz sichtbarer Erkältung den ganzen Tag dabei war, angefeuert hat und im Notfall auch eingesprungen wäre.

Gespielt haben: Petra, Ricka, Elisabeth, Basti, Philipp, Christian und Michael